WEIT VERBREITETE IDIOME IN EUROPA UND DARÜBER HINAUS
Das Forschungsprojekt "Weit verbreitete Idiome in Europa und darüber hinaus" befasst sich mit Idiomen, die in einer Reihe von Sprachen in nahezu der gleichen lexikalischen und semantischen Struktur existieren. Ziel ist die systematische Erforschung dieses Phänomens anhand möglichst vieler Sprachen.


Wir bitten Experten/innen möglichst vieler Sprachen um ihre Mitarbeit.

Ganz besonders fehlen uns noch die folgenden europäischen Sprachen:
  • Indoeuropäisch: Armenisch; germanische Sprachen: Färingisch; keltische Sprachen: Kornisch, Schottisch-Gälisch, Walisisch; romanische Sprachen: Aromanisch, Friaulisch, Gascognisch, Korsisch, Venezianisch; die iranischen Sprachen in Europa (z.B. Ossetisch)
  • Uralische Sprachen: Tundranenzisch und viele finnisch-ugrische Sprachen (u.a. Erzjanisch Mordwinisch, Komi-Permjakisch, Mansisch). Andere Sprachen können Verstärkung gebrauchen: Komi-Syrjänisch, Karelisch, Mari, Mokschanisch-Mordwinisch, Nordsaamisch, Wepsisch
  • Altaische Sprachen: Kalmückisch und viele der südwestlichen Turksprachen, darunter Gagausisch, Kasachisch, Krimtatarisch, Nogaisch, Tatarisch usw.
  • Kaukasische Sprachen: die abchasisch-adygeischen Sprachen, die nacho-dagestanischen Sprachen sowie die kartwelischen Sprachen
Dialekte sowie außereuropäische Sprachen sind ebenfalls erwünscht.

In allen Fragen wenden Sie sich bitte an Dr. Elisabeth Piirainen.